Unterstützung von Angehörigen
Für Angehörige ist die psychische oder schwere Erkrankung eines geliebten Menschen ein schwerer Schicksalsschlag. Einerseits müssen sie die Stigmatisierung ihrer Umwelt ertragen, andererseits ist es für sie selbst nicht leicht, die Erkrankung zu verstehen und mit den sich daraus ergebenen täglichen Belastungen fertig zu werden.
Die Angehörigen sind wichtige Bezugspersonen eines psychisch- oder schwerkranken Menschen und können eine wichtige Hilfe bei der Bewältigung der Erkrankung sein. Auf der anderen Seite ist die psychische Erkrankung für sie oft selbst psychisch sehr belastend. Deshalb ist es wichtig, dass Angehörige gut für sich selbst sorgen und auf ihre eigene Gesundheit achten. Eine psychische oder schwere Erkrankung kann bei Angehörigen viele unterschiedliche Gefühle auslösen. Auf der einen Seite haben sie Verständnis für den Betroffenen, möchten unterstützen und gehen geduldig mit der Erkrankung um. Sie haben die Hoffnung, dass sich die Erkrankung bald bessert und vermitteln dies auch dem erkrankten Angehörigen.
Auf der anderen Seite erleben Angehörige auch viele negative Gefühle. Dazu gehören Angst und Sorge, Ungeduld, Enttäuschung, Verzweiflung und Hilflosigkeit, Frustration und Wut, Einsamkeitsgefühle oder auch Scham- und Schuldgefühle.
Wir bieten Ihnen an, Sie in einem geschützten Rahmen zu unterstützen und können Sie dort mit unserer Vielzahl von Methoden abholen, wo Sie sich gerade befinden! Würde es Ihnen nicht mal gut tun, sich eine Stunde nur um sich selber zu kümmern und eine Auszeit zu haben?
